Ein Tag im Weyergut: Erinnerungen aus den Anfangsjahren

Erzählt von einer Bewohnerin von damals
Blogbeitrag zum 50-jährigen Jubiläum des Weyergut Bethanien

Was? Es ist schon bald sieben Uhr? Beinahe eine Schande, so lange zu schlafen. Eine alte Frau so lange im Bett? Das gute Bett ist natürlich auch schuld. Zum Glück habe ich meine alte Kutsche fortgegeben, obwohl sie mir leid tat. Heute hörte ich nicht einmal die Vögel singen. Zu spät. Das macht ja nichts. Wir bekommen bis neun Uhr Frühstück. Dafür sind jetzt schon die Fohlen auf der Weide. Schön, dass man hier sozusagen auf dem Land ist – und doch in der Stadt.

Zimmer einer Bewohnerin mit eigenen Möbeln im Weyergut Bethanien 1976

Jetzt aber schnell in die Dusche. Es ist sicher niemand draussen um diese Zeit. Es wäre natürlich schön, wenn ich meine eigene hätte; aber so lernt man, ein wenig aufeinander Rücksicht zu nehmen. Oder – man verlernt es nicht. Schliesslich sind es nur unser zehn in der Wohngruppe, und einige davon duschen urselten. Denen genügt das wöchentliche Wannenbad und das Hallenbad. Jeder Pensionär hat dafür sein eigenes WC und Lavabo.

Nein – für`s Zimmermachen habe ich heute keine Zeit. Morgen dann wieder! Hin und wieder reizt es einfach, sich als Hotelgast zu fühlen. Und es ist ja auch gut, dass das Personal jede Woche einmal gründlich dahintergeht. Halt, es reicht noch zu einem Telefon an Leni. Hoffentlich hat sie die Grippe überstanden. Es hat halt nicht jedermann so viel Pflege und Betreuung wie wir.

Nun aber hinunter in den Essraum. Die meisten sind noch am Morgenessen. Heute scheint die Sonne bis an meinen Tisch. Bei klarem Wetter geht der Blick bis in die Alpen. Ich glaube, man sieht die Jungfrau – oder ist es die Blüemlisalp? Danke für den guten Kaffee, den sie immer haben hier. Das Essen ist manchmal fast zu gut.

Eigentlich ist mir die Morgenandacht um neun Uhr in unserem festlichen Saal recht lieb geworden. Meistens hält sie der Heimleiter, manchmal auch der Pfarrer, der von Bern oder Wabern kommt. Ich schätze auch meinen eigenen Briefkasten. Letzthin hätte ich beinahe mit meinem Zimmerschlüssel am falschen probiert, wenn mir nicht im letzten Augenblick die andere Farbe aufgefallen wäre.

alle Bewohner und Bewohnerinnen haben einen eigenen Briefkasten.

Dienstag: Heute ist Hallenbadtag. Ich werde dann am Donnerstag dabei sein. Ja, wer hätte gedacht, dass ich noch schwimmen lernte mit einundachtzig! Aber es geht schon ordentlich.

Hallenbad im Weyergut Bethanien mit Aquafit

Auch der Gymnastik-Parcours draussen im Garten ist herrlich. Manchmal sogar richtig lustig. Ich bin allerdings froh, dass die Turnlehrerin immer mitkommt und aufpasst, damit nichts schiefgeht.

Gymnastik Parcours draussen im Weyergut Bethanien 1976

Tatsächlich, ich bin eingenickt. Haben wir schon Mittag gehabt? Natürlich. Heute gab es ja mein Lieblingsmenü: Kalbsbraten und Bohnen. Die Diät, die ich am Anfang bekam, war zwar auch gut. Ich habe wohl etwas zu viel gegessen, dass mir die Augen so rasch zugefallen sind.

In einer halben Stunde kommt Maria zu Besuch. Habe ich noch genug Kaffee-Coupons? Ja, das reicht noch für die ganze Woche. Zuerst trinken wir jeweils einen Kaffee in der Halle gegen den Garten. Die andern dürfen ja wohl sehen, dass ich Besuch habe. Und Maria freut sich immer so an unserem Hausvogel, dem lustigen Beo. «Hesch guet gschlaafe?» fragt er, mit tiefer, bald mit hoher Stimme.

Nachher sitzen wir noch ein bisschen auf dem Balkon vor meinem Zimmer. Jetzt, wo das Wetter so mild ist und die Geranien so wunderbar blühen, ist es herrlich, draussen zu sitzen. Ob es mir hier gefalle, fragt sie. Ich weiss eigentlich nicht, was ich mir noch wünschen sollte. Doch – ein paar Jahre weniger. Damit ich es besser geniessen könnte!

Weisst du, wir haben wirklich keinen Grund, über Langeweile oder Trostlosigkeit zu klagen. Wir machen uns gegenseitig Besuche. Manchmal hilft eine der andern. Wir dürfen zusammen basteln. Übrigens hat es auch eine ganze Anzahl Männer im Haus. Jede Woche wird eine interessante Veranstaltung im Saal durchgeführt. Am Abend kann man fernsehen oder ausgehen. Früher hätte ich das noch mehr geschätzt. Aber es ist doch angenehm zu wissen, dass wir ernst genommen werden und man uns vertraut.

Warum könnten wir denn sonst mit unserem Schlüssel auch die Haustüre öffnen? (Ich bin allerdings erst einmal nach zehn Uhr nachts heimgekommen!)

Bald ist wieder Zeit für das Nachtessen. Der Besuch ist gegangen. Die Stille tut auch gut. Aber beruhigend ist es doch zu wissen, dass man nicht allein ist. Wie es heute in der Andacht hiess: «Der Herr ist mein Hirte.» Gehört dazu nicht auch, dass immer eine der Schwestern – sogar nachts – die Herde hütet?

Danke für diesen Tag, der so viel Gefreutes gebracht hat. Danke für dieses Zuhause, Herr.

Die Chronik unseres Hauses und ihre Autorin

Eine Chronik, die weit mehr ist als eine Sammlung von Daten: Sie hält Momente fest, die das Weyergut Bethanien geprägt haben – von den frühen Ideen bis zu dem Ort, der heute so vielen Menschen ein Zuhause bietet.

Für unser 50-jähriges Jubiläum gewährte uns die Autorin und Bewohnerin Monika Schärer Einblicke in ihre Beweggründe, die Entstehung ihres Werkes und ihre besondere Verbundenheit zum Weyergut Bethanien und zur Landschaft, die das Haus umgibt.

Interview mit Monika Schärer

Vom Ferienaufenthalt zum Daheim – Erinnerungen an den Start im Weyergut Bethanien

Frau Schärer, Sie sind 2020 ins Weyergut Bethanien eingezogen. Wie haben Sie Ihren Start hier erlebt?
Im Frühling 2020 – mitten in der Coronazeit – wurde bei mir eine seltene, schwere Rückenkrankheit behandelt. Nach dem Spitalaufenthalt fühlte ich mich noch nicht bereit, in meine Wohnung zurückzukehren, und kam zunächst als Feriengast ins Weyergut.

Ich kannte das Haus bereits von Spaziergängen und wusste von Bekannten, dass ihre Angehörigen sich hier wohlgefühlt hatten. Am Eintrittstag wurde ich liebevoll empfangen und sorgfältig begleitet – dieses Willkommen hat mir den Start sehr erleichtert.

Nach einigen Wochen entschied ich mich, zu bleiben. Trotz körperlicher Einschränkungen merkte ich schnell, dass mir hier vieles möglich bleibt: Lesen, Schreiben, Musik – sogar mein E-Klavier und meine vielen Bücher haben Platz gefunden. Seit dem Sommer 2020 ist das Weyergut mein Daheim, und ich habe diese Entscheidung nie bereut.

Welche Veränderungen haben Sie seit Ihrem Einzug besonders wahrgenommen?
Die zweijährige Innensanierung war gerade abgeschlossen, als ich einzog – vieles war neu, manches noch im Wandel. Seither erlebe ich ein Haus, das sich stetig weiterentwickelt und in dem die Gemeinschaft trotz aller Veränderungen spürbar bleibt und weiter wächst.


Ein Herz für Biodiversität – Engagement für Natur und Lebensräume

Sie engagieren sich leidenschaftlich für die Natur, insbesondere für Insekten. Wie kam es dazu?
Wiederum auf Spaziergängen rund ums Haus entdeckte ich zwei Gartenbereiche: den gepflegten Blumenbereich und das „wilde“ Stück Garten, das nur einmal jährlich gemäht wird. Dort erkannte ich grosses Potenzial für Biodiversität.

Ich schenkte dem Haus ein grosses Wildbienenhaus, gefertigt von Menschen mit einer Beeinträchtigung, das schon bald lebendig bewohnt wurde. Aus Ästen, Steinen, Laub und Sand baute ich weitere Kleinstrukturen als Rückzugsorte für Kleintiere. Auf Infotafeln erklärte ich, wie man solche Lebensräume fördern kann – und kam darüber oft mit Menschen ins Gespräch. Einige liessen sich inspirieren und setzten ähnliche Ideen in ihren eigenen Gärten um.

Auch der Weiher im Park spielt eine wichtige Rolle für Sie. Was bedeutet er Ihnen?
Ein Gewässer schafft zusätzliche Vielfalt. Unser Weiher war allerdings gekippt und beinahe verlandet. Mit Unterstützung des Umweltforums Köniz konnte er 2025 erneuert werden. Schon kurze Zeit später kehrten Bergmolche, Libellen, Käfer und Vögel zurück.

Heute ist der Weiher, liebevoll „Weyer“ genannt, ein Ruhe- und Kraftort – für Bewohnende, Angehörige und Nachbarn. Für mich ist er ein Ort der Beobachtung und der Freude, dessen Entwicklung ich weiterverfolgen möchte.


Die Chronik – Entstehung, Motivation und Erkenntnisse

Was hat Sie dazu inspiriert, eine Chronik über das Weyergut Bethanien zu verfassen?
Nach meinem Einsatz für die Neubelebung des Weihers fragte ich mich, ob zwischen dem „Weiher“ und dem Namen „Weyergut“ ein Zusammenhang besteht. In den Wintermonaten entstand daraus das Bedürfnis, vertiefter in die Geschichte einzutauchen.

Wie sind Sie dabei vorgegangen?
Ich wandte mich an verschiedene Archive – Köniz, Burgerbibliothek Bern, das Archiv des Weyergut Bethanien sowie an historische Literatur. Daraus entstand ein Zeitgerüst, das beinahe 300 Jahre umfasst.

Für die jüngeren Zeitabschnitte ab 2013 gab es kaum schriftliche Quellen. Deshalb begann ich, Menschen zu interviewen, die dem Weyergut lange verbunden sind. So entstanden lebendige Beiträge – und zugleich ein spürbares Interesse und neue Gespräche im Haus.

Welche Erkenntnisse haben Sie besonders überrascht oder berührt?
Ich stellte fest, dass unser heutiger Weiher keinen direkten historischen Bezug zum Namen „Weyergut“ hat: Er wurde im Jahr 2000 anlässlich des 25-Jahr-Jubiläums angelegt. Dass er nun, 25 Jahre später, rechtzeitig vor dem 50-Jahr-Jubiläum erneuert wurde, empfand ich als stimmiges Bild.

Die Herkunft des Namens „Weyergut“ hingegen ist eng mit dem stark wassergeprägten Gebiet rund um den Gurten verbunden. Zahlreiche Quellen, Brunnen und frühere Naturweiher erzählen von einer Geschichte, die tief im Ort verwurzelt ist.

Wie lange dauerte der Entstehungsprozess?
Intensiv arbeitete ich ab Sommer 2024 an der Chronik. Im April 2025 konnte ich erstmals eine gedrucke Chronik in den Händen halten. Die 100 bestellten Exemplare fanden rasch ihren Weg zu vielen interessierten Leserinnen und Lesern.


Zum Jubiläum – Gedanken zu 50 Jahren Weyergut Bethanien

Welche Gefühle begleiten Sie, wenn Sie auf die 50-jährige Geschichte unseres Hauses blicken?
Ich empfinde grosse Hochachtung gegenüber all jenen Menschen, die das Weyergut Bethanien über Jahrzehnte hinweg möglich gemacht haben und es bis heute mit viel Engagement, Mut und Ausdauer tragen. Auch gerade die Unterstützung durch die EMK Bern (Evangelisch-methodistische Kirche Bern) hat es immer wieder ermöglicht, Hürden zu überwinden.

Was wünschen Sie dem Weyergut Bethanien für die kommenden Jahre?
Meine Hoffnung für die Zukunft ist, dass die gelebte Toleranz, Geduld und das Einfühlungsvermögen im Weyergut weiterhin gedeihen. Möge das Haus ein Ort bleiben, an dem Mitarbeitende mit Freude tätig sind und Bewohnende ein wertschätzendes, wohltuendes Umfeld erleben.


Mehr über die Autorin

  • geboren zur Zeit des Ausbruchs des Zweiten Weltkriegs
  • aufgewachsen in Bern in einer Lehrersfamilie
  • Lehrerin in den Buchsibergen (Oschwand)
  • Psychologiestudium an der Universität Bern
  • rund 30 Jahre als Jugendpsychologin im Kanton Bern tätig
  • 13 Jahre Freiwilligendienst im Altersheim Rüttihubelbad
  • seit Sommer 2020 Bewohnerin des Weyergut Bethanien

Die Chronik herunterladen

Mit freundlicher Genehmigung von Frau Monika Schärer stellen wir ihre Chronik zum Jubiläum als PDF zur Verfügung. Alle Rechte am Werk verbleiben bei der Autorin.

👉 Download der Weyergut-Chronik

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Rückblick: Les Clarissons im Weyergut Bethanien

Am 9. November durften wir im Weyergut Bethanien ein musikalisches Highlight erleben: Les Clarissons – mit Gerrit Boeschoten, Thomas Kocher und Patrick Bader – spielten vor rund 65 Besucherinnen und Besuchern – darunter viele Nachbarinnen und Nachbarn, Angehörige, Bewohnende sowie zahlreiche Gäste von ausserhalb, die den Weg zu uns fanden.

Das Konzert begeisterte mit hochkarätigen und abwechslungsreichen Darbietungen: Von Gershwin über Mozart und Bach bis hin zu einem temperamentvollen Klezmer-Finale und einer schwungvollen Tango-Zugabe. Die Resonanz war gross – viele Zuhörerinnen und Zuhörer zeigten sich berührt, dankbar und voll Begeisterung über diesen musikalischen Vormittag.

Im Anschluss wurde ein schmackhaft angerichtetes Apéro von der Küche des Restaurant Weyergut serviert. Bei feinen Häppchen entstanden lebendige Gespräche. Diese Begegnungen rundeten das mitreissende Konzert stimmungsvoll ab.

Wir bedanken uns herzlich bei Les Clarissons für die wunderschönen Klänge, beim Siedlungsverein für die wertvolle Zusammenarbeit und bei allen Gästen für ihr Kommen und Mitwirken. Ein mitreissender Sonntag voller Klang, Begegnung und Gemeinschaft im Weyergut Bethanien.

Rückblick: Eine tierisch kreative Ausstellung

Von Mai bis Juni 2025 wurde das Weyergut Bethanien zu einer bunten Galerie: Die Klasse 5./6.C aus Konolfingen präsentierte bei uns ihre fantasievollen Kunstwerke rund ums Motto „Tierisch kreativ“.

Die jungen Künstler:innen hatten in ihrem Klassenzimmer mit grosser Begeisterung, Geduld und Fantasie verschiedenste Werke erschaffen – von lebendigen Linoldrucken über filigrane Drahtskulpturen bis hin zu farbenfrohen Collagen und beinahe echten Tierporträts. Jedes Stück erzählte seine eigene Geschichte: geheimnisvoll, witzig oder wild.

Eine ganz besondere Freude war für uns die persönliche Verbindung: Die Klassenlehrerin dieser Klasse ist die Nichte unserer langjährigen Empfangsmitarbeiterin Romy. Umso schöner, dass wir diesen jungen Talenten eine Bühne für ihre Werke bieten durften.

Die Ausstellung trug mit ihrer Vielfalt zu noch mehr Farbe, Lebendigkeit und Inspiration im Weyergut Bethanien bei – und sie begeisterte alle: unsere Bewohnenden und ihre Angehörigen, die Gäste des Restaurant Weyerguts, unsere Mitarbeitenden sowie viele weitere Besucher:innen.

Die Vernissage wie auch die Wochen danach zeigten eindrücklich, wie bereichernd Begegnungen zwischen den Generationen sein können. Für uns war es ein Erlebnis, das noch lange nachklingt – voller Freude, Staunen und herzlicher Momente. 💜

Einblicke in die Vielfalt der Natur

Biodiversitätsveranstaltung im Weyergut Bethanien
Ein Tag voller Entdeckungen und Inspiration inmitten der Natur – genau das bot sich den Teilnehmenden am Samstag, 4. Mai 2024, im Weyergut Bethanien. Unter dem Dach des Umweltforums Köniz wurde eine Veranstaltung organisiert, die faszinierende Einblicke in die Biodiversität der Umgebung bot und zeigte, wie ein Alters- und Pflegeheim Naturinteressierte begeistern kann.

Der Einfluss der einheimischen Sträucher auf Flora und Fauna
Bei strahlendem Sonnenschein versammelten sich etwa 25 Neugierige, um gemeinsam mit Fachleuten und Gleichgesinnten die Schätze der Natur zu erkunden. Geleitet von Lorenz Heer von Pro Natura Bern startete die Gruppe beim Parkplatz des Weyerguts Bethanien. Hier erfuhren die Teilnehmenden, wie bedeutend einheimische Sträucher für die Flora und Fauna sind. Diese Pflanzen sind nicht nur eine Augenweide, sondern bieten auch Schutz- und Nistmöglichkeiten für zahlreiche Insekten und Vögel. Besonders beeindruckt waren die Teilnehmenden von der innovative Gestaltung des Parkplatzes mit Lochsteinen, die einen wertvollen Beitrag zum Feuchtigkeitskreislauf leisten.

Gartenlandschaft voller Leben
Der Weg führte weiter in die benachbarte Gartenlandschaft von Therese Jungen. Ihre vielfältige Bepflanzung und die lebendige Tierwelt verdeutlichten eindrucksvoll die Bedeutung der Biodiversität. Praktische Tipps zur Komposterstellung erhielten die Teilnehmenden von der IG Kompost. Sie wurden ermutigt, die Natur auch im eigenen Lebensumfeld zu schützen und zu fördern.

Naturvielfalt im Weyergut Bethanien
Zurück im Weyergut Bethanien präsentierte Monika Schärer, eine engagierte Bewohnerin, stolz die Artenvielfalt im hinteren Bereich des Grundstücks. Verschiedene Informationstafeln machten die Naturvielfalt greifbar – von einem beeindruckenden Insektenhotel bis hin zu Holzstapeln als Lebensraum für Insekten. Ein besonderes Highlight war der über ein Jahrhundert alte Feldahorn, der als lebendiges Zeugnis vergangener Jahrzehnte die Geschichte des Ortes widerspiegelt.

Geselliger Ausklang
Den krönenden Abschluss bildete ein herzlicher Empfang im Restaurant des Weyerguts Bethanien. Bei einem erfrischenden Apéro tauschten die Teilnehmenden ihre Eindrücke aus und knüpften neue Kontakte. Der Tag im Weyergut Bethanien zeigt eindrucksvoll, wie Naturinteressierte – jeden Alters – die Möglichkeit haben, die Schönheit und Vielfalt der Natur hautnah zu erleben und gleichzeitig Teil einer lebendigen Gemeinschaft zu sein.

Ein Alters- und Pflegeheim, das nicht nur ein behagliches Zuhause bietet, sondern auch Raum für gemeinsame (Natur-)Erlebnisse schafft – einige Eindrücke in Bildern: